LA GROTTE DE LIMOUSIS

Die Geschichte der Höhlen von Limousis geht zurück zu der Zeit, in der der Schutz unter Stein sowohl Menschen als auch Bären bekannt war, diese Höhle war schon immer ein Zufluchtsort für Menschen.

Im ersten Raum finden sich viele Kratzspuren von Bären, welche ihre Gegenwart dort vor 12000 Jahren in der Altsteinzeit, die mit der Zeit der letzten Großen Eiszeit zusammenfällt, beweisen. Ende des letzten Jahrhunderts konnte man bei archäologischen Ausgrabungen die Tätigkeit von jungsteinzeitlichen Menschen in der Höhle feststellen. Viele Knochen und Scherben von Töpfen beweisen die lange Anwesenheit der prähistorischen Menschen, welche sich über mehrere tausend Jahre zieht.

Der natürliche Eingang scheint versperrt zu sein, womit die Höhle für viele Jahrhunderte in Vergessenheit geriet.

Schriftstücke sollen beweisen, dass sie 1811 wiederentdeckt wurde. Dennoch wurden auch Eingravierungen an manchen Wänden gefunden, die beweisen, dass sie Höhle 1789 als Zufluchtsort für die königlichen Kamele diente. Andere Inschriften, die sich auch in den Wänden finden zeigen, dass die Höhle auch als Einweihungsreise für viele Entdecker diente. Namen regionaler Familien finden sich regelmäßig von Generation zu Generation.

Im Jahr 1897 war die Höhle immer noch nicht vollständig erkundet und der letzte Raum war bekannt als der “Grüne See”.

Eine weitere Eigenheit der Höhle ist, dass sie 1830 für ein Jahr von Italienern als Steinbruch missbraucht wurde, welche aus den Verschmelzungen Tische und Schornsteinstücke machten. Man kann die Spuren der kurzlebigen Ausbeutung heute noch sehen, welche zum Glück auf den ersten Raum mit den Säulen beschränkt war.

Es schein, dass 1825 die ersten offiziellen Besuche der Höhle starteten. Man musste in das Dorf gehen, dort einen Eintrittspreis zahlen, um die Schlüssel zu erhalten die man zum Betreten der Höhle benötigte.

1913 fand Marius Tirafort ein Maurer, der von der Stadtverwaltung beauftragt wurde Arbeiten am See durchzuführen, durch Zufall eine Verlängerung der Hohlräume, weshalb sie heute den Ruf als Glanz von Aragonit hat.

1935 wurde die Höhle nach Beschluss der Stadtverwaltung elektrisiert.

1973 wurden weitere Arbeiten verrichtet, um die Höhle zugänglicher zu machen.

2001 wurde SETSN, dem jetzige Manager des Areals, die Modernisierung und Entwicklung mit einer Rückkehr zu den Normen der Elektroinstallation und das Aufbauen einer Rezeption anvertraut.